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Harry-Potter-Lexikon

Zweiter Zaubererkrieg

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Der Zweite Zaubererkrieg begann nach Lord Voldemorts Wiederkehr am 24. Juni 1995 bis zur Schlacht von Hogwarts am 2. Mai 1998.

Geschichte

Offizielle Bestätigung von Voldemorts Rückkehr

Nach den Ereignissen im Zaubereiministerium war allen klar, dass Voldemort endgültig zurückgekehrt war. Es herrschte Panik und vieles war so wie beim ersten Krieg gegen Voldemort: Leute verschwanden oder wurden tot aufgefunden, es gab Dementorenangriffe, kleine Kinder wurden von Werwölfen, die von Fenrir Greyback angestachelt wurden, angegriffen und niemand wusste, wem man trauen konnte, da jeder ein Todesser hätte sein können oder unter dem Imperius-Fluch hätte stehen können.

Verschwörung um Dumbledores Tod

1996 erteilte Voldemort Draco Malfoy die Aufgabe, einen Weg zu finden, wie man unbemerkt Todesser nach Hogwarts bringen könnte und Albus Dumbledore zu töten. Malfoy schaffte es zwar dank des Verschwindekabinetts im Raum der Wünsche, Todesser via Verschwindekabinett bei Borgin und Burkes nach Hogwarts zu bringen, doch seine zwei Versuche, Dumbledore zu töten, scheiterten. Schließlich tötete Severus Snape Dumbledore, da die beiden bereits Monate zuvor ausgemacht hatten, dass Snape Dumbledore töten solle, wenn die Zeit reif sei.

Nach diesem Kampf begann auch Harry Potters Jagd nach den verbleibenden Horkruxen. Zwei wurden bereits zerstört: Vorlost Gaunts Ring und Tom Riddles Tagebuch in Harrys 2. Schuljahr, und zwar von Harry selbst; er bohrte den giftigen Basiliskenzahn in das Tagebuch.

Übernahme des Zaubereiministeriums

Im Sommer des Jahres 1997 nahm Voldemort Charity Burbage, die Lehrerin für Muggelkunde in Hogwarts, gefangen, weil sie einen Artikel im Tagespropheten veröffentlichte, in dem sie forderte, dass Muggel und Zauberer gleichgestellt werden sollten. Sie wurde von Voldemort mit dem Todesfluch getötet und an Nagini verfüttert. Außerdem versuchte Voldemort, aus dem gefangenen Zauberstabmacher Garrick Ollivander herauszubekommen, was er tun müsste, um die Verbindung zwischen seinem Zauberstab und dem von Harry Potter zu überwinden. Auf Ollivanders Rat hin nahm Voldemort den Zauberstab von Lucius Malfoy an sich.

Das Hauptquartier der Todesser war von nun an im Haus der Malfoys. Von seinem Informanten Snape erfuhr Voldemort, dass Harry Potter einige Tage vor seinem siebzehnten Geburtstag aus dem Ligusterweg fliehen würde (der Schutz des Ligusterwegs löste sich am Tag von Harrys siebzehnten Geburtstag auf). Voldemort und einige Todesser passten die Auroren und die Mitglieder des Ordens des Phönix ab und griffen sie an. Bei diesem Kampf starben Harrys Eule Hedwig und Alastor "Mad-Eye" Moody, und George Weasley verlor ein Ohr. Als Voldemort Harry umbringen wollte, stießen Harry und Rubeus Hagrid gerade durch den Schutzzauber des Hauses von Ted und Andromeda Tonks, den Voldemort nicht durchdringen konnte. Während des Kampfes reagierte Harrys Zauberstab - wie beim Priori Incantatem - erneut auf Voldemort. Dieser folterte Ollivander, um zu erfahren, warum der Zauberstab von Harry Potter immer noch auf ihn reagierte. Ollivander sagte Voldemort wahrheitsgemäß, dass er es nicht wüsste und erzählte ihm unter Folter alles, was er über den Elderstab wusste. Voldemort wusste, ohne die leiseste Ahnung, dass es sich beim legendären Zauberstab um ein Heiligtum des Todes handelte, dass er den Zauberstab an sich bringen müsste, um unbesiegbar zu werden.

Bei der Hochzeit von Bill Weasley und Fleur Delacour berichtete der Patronus von Kingsley Shacklebolt, dass das Zaubereiministerium gefallen und der Zaubereiminister, Rufus Scrimgeour, tot sei und dass die Todesser auf dem Weg zum Fuchsbau seien.

Zaubereiminister wurde danach Pius Thicknesse. Somit war nun de facto Voldemort Zaubereiminister, denn Thicknesse stand durch den Imperius-Fluch unter seinem Kommando.

In der Zwischenzeit machte sich Voldmort auf nach Bulgarien, um den Zauberstabmacher Gregorowitsch aufzusuchen, denn Voldemort versprach sich Informationen über den Elder Wand (Elderstab). Gregorowitsch klärte ihn darüber auf, dass er gestohlen wurde, daraufhin setzte Voldemort Legilimentik ein und sah in den Gedanken des Zauberstabmachers einen jungen, blonden Mann, der den Zauberstab in der Hand hält und im Dunkeln verschwindet. Als Gregorowitsch Voldemort nicht sagen konnte, wer der Jüngling war, brachte Voldemort ihn kurzerhand um.

In Godric's Hollow lauerte im Körper der toten Bathilda Bagshot Voldemorts Schlange Nagini und wartete darauf, dass Harry kam, um Bathilda zu besuchen. Er und Hermine Granger kamen an Weihnachten zu ihr ins Haus und Nagini lotste Harry mittels Gesten auf den Dachboden, wo sie anfing, Parsel zu reden. Nach kurzer Zeit schoss Nagini aus der Leiche heraus und biss Harry, um ihn festzuhalten. Doch Hermine stürmte rechtzeitig nach oben, lenkte die Schlange und den ankommenden Voldemort mit einer Explosion ab und floh mit Harry. Voldemort konnte die beiden nicht töten, doch er erkannte in einem Buch den blonden Jüngling. Er wusste nun, dass es sich um Gellert Grindelwald handelte. Grindelwald war nach Voldemort der größte Schwarze Magier aller Zeiten und wurde 1945 von Albus Dumbledore besiegt.

Voldemort reiste zum Gefängnis Nurmengard, wo Grindelwald einsaß und tötete ihn, nachdem dieser ihm nichts über den Elderstab erzählen wollte. Er erkannte, dass Dumbledore der wahre Meister des Zauberstabs war und dass er ihn aus dessen Grab holen musste. Voldemort brach Dumbledores Grab auf und nahm den Zauberstab an sich.

Als Voldemort berichtet wurde, dass jemand in das Verlies von Bellatrix Lestrange in Gringotts Zaubererbank eingebrochen hatte und ihm gesagt wurde, dass Helga Hufflepuffs Kelch, ein weiterer seiner Horkruxe, mitgenommen wurde, begann er zu merken, dass seine Horkruxe gejagt wurden. Er reiste zu den Verstecken seiner Horkruxe und stellte fest, dass sie weg waren. Daraufhin machte er sich auf den Weg nach Hogwarts, um zu sehen, ob Rowena Ravenclaws Diadem noch sicher im Raum der Wünsche war. Doch während er die anderen Verstecke aufgesucht hatte, fanden Harry Potter und seine Freunde das Diadem und es wurde zerstört. Nun verblieben noch zwei Horkruxe: Nagini und Harry Potter selbst. Dass Harry ein Horkrux war, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Höhepunkt des Krieges

Hauptartikel: Schlacht von Hogwarts

Als Voldemort nach Hogwarts reiste, wurde ihm bewusst, dass Harry Potter anwesend war und ganz Hogwarts zum Kämpfen bereit war. Er berief eine Armee von Todessern, Dementoren, Riesen und Acromantulas ein, um gegen die Armee von Hogwarts (Auroren, Lehrer, Schüler) zu kämpfen. Es kam zur grossen Schlacht von Hogwarts. Bei dieser Schlacht kam Fred Weasley ums Leben. Doch Voldemort nahm nicht an der Schlacht teil. Er hielt sich in der Heulenden Hütte auf und unterhielt sich mit Severus Snape über den Elderstab. Da Snape Dumbledore umgebracht hatte, so schloss Voldemort, wäre der Zauberstab Snape treu, deshalb müsse er getötet werden. Voldemort hetzte Nagini auf Snape, der vor seinem Tod Harry Potter noch eine wichtige Erinnerung anvertraute. In dieser Erinnerung war die Information, dass Harry ein Horkrux sei und daher sterben müsse. Voldemort befahl inzwischen einen Waffenstillstand, der eine Stunde andauern sollte. Er sagte, er würde eine Stunde lang im Verbotenen Wald darauf warten, dass ihm Harry Potter ausgeliefert würde. Harry, der sich mit seinem Schicksal abgefunden hatte, stellte sich Voldemort, der ihn darufhin umbrachte. Doch der Elderstab gehorchte nur Harry Potter und tötete ihn nicht. Voldemort ließ Harry als Zeichen seines Sieges nach Hogwarts tragen. Er verkündete, dass jeder, der ihm jetzt noch die Stirn bieten würde, getötet werden würde. Neville Longbottom stürmte hervor und die Schlacht begann erneut. Neville zog das Schwert von Gryffindor aus dem Sprechenden Hut und köpfte Nagini, so wie Harry ihn gebeten hatte. Der letzte Horkrux war zerstört. Voldemort versuchte nun, Neville zu töten, doch Harry Potter, der unter dem Tarnumhang steckte, stellte sich zwischen die beiden und erzeugte einen Schildzauber. Voldemort begann jetzt auch zu kämpfen. Er kämpfte gegen Horace Slughorn, Kingsley Shacklebolt und Professor McGonagall gleichzeitig. Doch als er sah, wie Bellatrix Lestrange von Molly Weasley getötet wurde, wollte er diese umbringen. Harry stellte sich vor Voldemort und riss sich den Tarnumhang vom Leib, um allen zu zeigen, dass er lebte. Er verkündete, dass er allein mit Voldemort kämpfen müsse und dass ihm niemand helfen solle.

Harry Potter offenbarte Voldemort, dass Severus Snape immer auf der Seite von Dumbledore gewesen war und dass der Elderstab Draco Malfoy gehorchte, aber da Harry Malfoys Zauberstab gestohlen hatte, gehörte der Elderstab nun nur noch ihm. Voldemort wurde provoziert von Harry, da dieser ihn "Tom Riddle" nannte, was Voldemort nicht ausstehen konnte.

Voldemort und Harry Potter begannen also das ungleiche Duell, Voldemort benutzte einen Todesfluch, Harry einen Entwaffnungszauber. Die Zaubersprüche prallten aufeinander und der Todesfluch aus dem Zauberstab, der eigentlich Harry gehörte, flog zurück auf Voldemort, der daran starb. Da Harry keinen Todesfluch benutzt hatte, könnte man sagen, dass Voldemort sich selbst umgebracht hat.

Schlachten während des Zweiten Zaubererkriegs

Band 5

Band 6

Band 7

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