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Harry-Potter-Lexikon

Harry Potter: Das große Film-Universum

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Harry Potter: Das große Film-Universum
Zugehörigkeit
Autor

Bob McCabe

Publikationsinformation
Erscheinungsdatum
Seiten

532

Chronologie
Vorgänger

Harry Potter: Der Große Filmzauber

Harry Potter: Das große Film-Universum ist ein Buch von Autor und Filmkritiker Bob McCabe. Ein Nachfolger zu Harry Potter: Der Große Filmzauber wurde es am 25. Oktober 2011 [1] veröffentlicht und von Titan Books veröffentlicht.

In Deutschland wurde es am 26. November 2012 veröffentlicht durch die Panini Verlags GmbH.

Das Buch beschreibt die Geschichte der Filmserie vom Erwerb der Filmrechte bis zur Besetzung der Hauptdarsteller und den Dreharbeiten in den Leavesden Studios.

Das Buch enthält:

  • Detaillierte Einblicke von Harry Potter-Filmschaffenden;
  • Neue Interviews mit Besetzung und Crew-Mitgliedern;
  • Nie zuvor gesehene Fotos und Illustrationskonzepte von allen acht Filmsets;
  • Ein exklusiver Blick auf die Kostüme, Spezialeffekte und Filmtechniken.

Das Buch ist ab sofort zu bestellen auf Amazon.

Eine Sonderausgabe von Harry Potter: Das große Film-Universum, in eine Stoffhülle gebunden, wird Teil des Harry Potter - Die komplette Collection (Limited Edition)-Box-Sets sein.

Produktbeschreibung

" Anfang 1997 hatte noch niemand auch nur die geringste Ahnung, dass J. K. Rowlings epische Buchreihe über einen jungen Zauberer zu einem derart beispiellosen Erfolg werden würde. Der erste Band sollte überhaupt erst im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Die Idee, diese außergewöhnliche Geschichte auf die Leinwand zu bringen, nahm zu dem Zeitpunkt allerdings bereits konkrete Formen an. David Heyman hatte gerade eine kleine Filmfirma in London gegründet (Heyday Films), die aus ihm selbst, einer Stoffentwicklerin (Tanya Seghatchian) und einer Sekretärin (Nisha Parti) bestand. Er hatte beschlossen, die Adaption von Büchern zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit zu machen – hauptsächlich deswegen, wie Heyman sagt, weil er einfach gern liest. Also machten Heyman und seine Mitarbeiter sich auf die Suche nach guten Romanen, die das Potenzial für einen Kinofilm besaßen, und setzten sich zu diesem Zweck mit Dutzenden von Verlagen und Agenturen in Verbindung. Ende 1996 entdeckte Tanya Seghatchian in einer Fachzeitschrift zufällig einen Artikel über die bevorstehende Veröffentlichung eines Erstlingswerkes, das von einem jungen Zauberer handelte. Der Agent der Autorin schickte ihr eine Kopie des Manuskripts, das dann allerdings erst einmal auf einem unteren Regal landete. Zusammen mit einem Haufen anderer Romane von nicht besonders hoher Priorität, die das Heyday-Team noch zu lesen hatte. Jeden Freitag nahmen sich alle mehrere Bücher mit nach Hause, um sie übers Wochenende zu lesen und am folgenden Montag darüber zu sprechen. Nisha Parti, die als neuestes Mitglied des Teams noch nicht die wirklich wichtigen Manuskripte zur Begutachtung bekam, packte Anfang 1997 eins der auf den ersten Blick spannend wirkenden Bücher vom unteren Regal ein. Als sie dann am Montagmorgen zögernd die Hand hob, um von dem Manuskript zu berichten, das ihr überaus gut gefallen hatte, blieb Heyman skeptisch. Er fand, dass Harry Potter und der Stein der Weisen kein besonders zugkräftiger Titel sei; trotzdem wollte er wissen, wovon das Buch handelte. "Ein Junge geht auf eine Zauberschule", erwiderte Parti. Da war Heyman sofort fasziniert. Noch in derselben Nacht begann er, in dem Buch zu blättern, glaubte aber, dass es bei ein, zwei Seiten bleiben würde. Doch aus einem Absatz wurde bald eine Seite, dann ein Kapitel … bis es irgendwann vier Uhr morgens war und er die letzte Seite verschlungen hatte. "Ich habe mich sofort in die Geschichte verliebt“, erklärt er schlicht. „Ich bin selbst auf einem ganz traditionellen britischen Internat gewesen, das durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Hogwarts hatte, wenn auch ohne all die Magie", erzählt Heyman. "Wir hatten Lehrer, die wir mochten, und welche, die wir nicht mochten – wie die Snapes und Dumbledores und die McGonagalls. Wir alle sind Hermine oder Ron oder Harry gewesen oder haben sie gekannt, und ich glaube, wir haben uns alle ein wenig als Außenseiter gefühlt." Und er fährt fort: "Weil einem diese ganze Umgebung so vertraut war und die Figuren einen so hohen Wiedererkennungswert hatten, verlor man sich nicht vollkommen in einer Fantasiewelt, sondern hielt das alles irgendwie durchaus für möglich, wenn Sie verstehen, was ich meine." Obgleich das Buch Heyman von Anfang an sehr gefallen hat, gibt er doch zu, dass er "nicht die leiseste Ahnung gehabt habe, was einmal daraus werden würde". Er habe geglaubt, dass man "allerhöchstens aus dem ersten Buch einen hübschen, kleinen britischen Kinofilm machen könnte". Trotzdem verfolgte er das Projekt voller Leidenschaft und schickte das Manuskript seinem Landsmann und Freund aus Kindertagen Lionel Wigram, einem Manager bei Warner Bros. in Los Angeles. "Seit David und ich Kinder waren, haben wir davon geträumt, beim Film zu arbeiten", sagt Wigram. Und obwohl die beiden innerhalb der Branche verschiedene Wege beschritten, wollte das Schicksal es, dass die Freunde dieses besondere Projekt zusammen bestritten. Zu der Zeit, als Heyman Harry Potter entdeckte, hatte seine Produktionsfirma einen Vertrag mit Warner Bros., der ihn dazu verpflichtete, jede Idee, die er für geeignet hielt, einen Film daraus zu machen, als Erstes dem Studio vorzulegen. "Eins der ersten Manuskripte, das David mir (bei Warner Bros.) brachte, war Harry Potter und der Stein der Weisen", erinnert sich Wigram. "Er sagte: 'Das solltest du lesen!' Also las ich es. Und es gefiel mir sofort. Ich denke, wir haben beide so enthusiastisch darauf reagiert, weil uns die Geschichte an genau die Art von Filmen erinnerte, die wir als Kinder so gern gesehen hatten – Tschitti Tschitti Bäng Bäng, Charlie und die Schokoladenfabrik, Der Zauberer von Oz – jene Filme eben, die in England jedes Jahr zu Weihnachten und Ostern in den Kinos liefen. Klassiker, in denen es um Magie und Fantasie geht. Darum, dass Wünsche in Erfüllung gehen. Und in diesem Buch ging es um genau so eine Geschichte." Also stellte Wigram den Roman bei der wöchentlichen Stoffbesprechung als ein Buch vor, das von "einer Art Highschool für Zauberer handelt". Obwohl das Interesse der Arbeitsgruppe sofort geweckt war, erinnert sich Wigram an "eine gewisse Nervosität in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine sehr britische Geschichte handelte. Sowohl David als auch ich sind auf ein britisches Internat (wie Hogwarts) gegangen, deswegen war uns das alles natürlich sehr vertraut, den anderen aber nicht. Außerdem hatte es schon sehr lange keinen erfolgreichen Fantasyfilm mehr gegeben. Das Genre war aus der Mode gekommen. Daher gab es ein paar Bedenken." "Ich erinnere mich daran", meint Wigram, "dass sich alle ein bisschen geziert haben, doch schließlich sagten sie: 'Gebt aber bitte nicht so viel Geld dafür aus.' Ich war völlig begeistert. Zumal ich noch relativ neu in dem Job war und entsprechend wenige Projekte hatte … Natürlich ahnten damals weder David noch ich, was aus der ganzen Geschichte einmal werden würde." Es dauerte eine Weile, bis der Vertrag unterschrieben war. Anfang 1998 machten sich Heyman und Wigram dann auf die Suche nach einem Drehbuchautor, der das erste Buch, das in Großbritannien inzwischen schon ziemlich erfolgreich war, für die Leinwand bearbeiten sollte. Da das Buch in den Vereinigten Staaten jedoch noch nicht sehr bekannt war, stellte es sich als unerwartet schwierig dar, einen Autor zu finden. Wigram erinnert sich, dass zunächst einfach jeder, den sie fragten, das Projekt ablehnte. Ziemlich frustriert wandte er sich schließlich an Heyman, ob der nicht eine Idee habe. "Im September erscheint das Buch in Amerika", erwiderte Heyman. "Lass uns mal abwarten, was dann passiert." Der durchschlagende Erfolg des Buches in den Vereinigten Staaten (unter dem Titel Harry Potter and the Sorcerer's Stone) erleichterte die Suche nach einem Drehbuchautor entscheidend – um es mal vorsichtig auszudrücken. "Plötzlich riefen sie alle an. Autoren, Regisseure, einfach alle", erinnert sich Wigram lachend. Schließlich wurde Steve Kloves engagiert, um den Roman zu bearbeiten. Kloves sollte zu einem unersetzlichen Mitglied des Harry-Potter-Teams werden und schrieb am Ende sieben Drehbücher der insgesamt acht Filme. Den richtigen Drehbuchautor auszuwählen, war eine der wichtigsten Entscheidungen, die Wigram, Heyman und das Studio schon sehr früh zu treffen hatten, als sie mit den Planungen begannen, um Harry Potter auf die Kinoleinwand zu bringen. Laut Alan Horn, dem Präsidenten und leitenden Geschäftsführer von Warner Bros., "mussten Entscheidungen getroffen werden, wie wir Potter anlegen wollten. Sollte aus jedem Buch ein eigener Film entstehen? Es gab den Gedanken, die ersten drei Romane zusammenzufassen und sich auf die actionreichsten Handlungsstränge jedes Buches zu konzentrieren. Sollte man die Geschichte vielleicht als Zeichentrick produzieren? Oder war die Tricktechnik (1999) bereits so weit entwickelt, dass wir all die Magie in einer für das Publikum zufriedenstellenden Weise darstellen konnten? All diese Überlegungen erscheinen heute im Rückblick fast lächerlich. Doch damals... "

Inhaltsangabe

Teil I: Die Entstehung von Harry Potter

Teil II: Hinter den Kulissen von Harry Potter

  • Einführung
  • Figuren: Die Kostüme
  1. Harry Potter
  2. Ron Weasley
  3. Hermine Granger
  4. Albus Dumbledore
  5. Lord Voldemort
  6. Severus Snape
  7. Rubeus Hagrid
  8. Minerva McGonagall
  9. Quirinus Quirrell
  10. Sybill Trelawney
  11. Gilderoy Lockhart
  12. Remus Lupin
  13. Nymphadora Tonks
  14. Barty Crouch jr.
  15. Mad-Eye Moody
  16. Dolores Umbridge
  17. Horace Slughorn
  18. Rita Kimmkorn
  19. Xenophilius Lovegood
  20. Luna Lovegood
  21. Ginny Weasley
  22. Neville Longbottom
  23. Draco Malfoy
  24. Vincent Crabbe und Gregory Goyle
  25. Cho Chang
  26. Cedric Diggory
  27. Lavender Brown
  28. Seamus Finnegan und Dean Thomas
  29. Fred und George Weasley
  30. Bill Weasley
  31. Percy Weasley
  32. Arthur und Molly Weasley
  33. Die Dursleys
  34. James und Lily Potter
  35. Die Rumtreiber
  36. Sirius Black
  37. Filius Flitwick
  38. Argus Filch
  39. Pomona Sprout
  40. Poppy Pomfrey
  41. Madame Maxime
  42. Fleur Delacour
  43. Igor Karkaroff
  44. Viktor Krum
  45. Cornelius Fudge
  46. Barty Crouch sr.
  47. Kingsley Shacklebolt
  48. Rufus Scrimgeour
  49. Aberforth Dumbledore
  50. Ariana Dumbledore
  51. Gellert Grindlewald
  52. Griphook
  53. Ollivander
  54. Lucius und Narzissa Malfoy
  55. Wurmschwanz
  56. Todesser Masken und Kostüme
  57. Bellatrix Lestrange
  58. Fenrir Greyback
  59. Die Greifer
  60. Dobby
  61. Kreacher
  62. Grawp
  63. Hogwarts Hausgeister
  • Drehorte: Das Szenenbild
  1. Schloss Hogwarts
  2. Der Innenhof des Glockenturms
  3. Die Eulerei
  4. Die Brücke
  5. Der Steinkreis
  6. Hagrids Hütte
  7. Die Peitschende Weide
  8. Der Verbotene Wald
  9. Die Große Halle
  10. Die Wandernden Treppen
  11. Der Gryffindor-Gemeinschaftsraum
  12. Der Gryffindor-Jungenschlafraum
  13. Der Slytherin-Gemeinschaftsraum
  14. Unterrichtsraum für die Verteidigung gegen die dunklen Künste
  15. Quirrells Unterrichtsraum
  16. Moodys Unterrichtsraum
  17. Umbridges Unterrichtsraum
  18. Lupins Unterrichtsraum
  19. Unterrichtsraum für das Wahrsagen
  20. Unterrichtsraum für Zaubertränke
  21. Dumbledores Büro
  22. Slughorns Büro
  23. Die Bibliothek
  24. Der Astronomieturm
  25. Der Raum der Wünsche
  26. Das Vertrauensschülerbad
  27. Die Winkelgasse
  28. Zum Tropfenden Kessel
  29. Ollivanders Zauberstabladen
  30. Flourish & Blotts
  31. Gringotts Zaubererbank
  32. Das Lestrange-Verlies
  33. Weasleys Zauberhafte Zauberscherze
  34. Hogsmeade
  35. Der Honigtopf
  36. Der Eberkopf
  37. Die Heulende Hütte
  38. Der Bahnhof von Hogsmeade
  39. Das Zaubereiministerium
  40. Die Statuen im Atrium
  41. Der Gerichtssaal
  42. Die Halle der Prophezeiungen
  43. Der Raum des Schleiers
  44. Die Quidditchweltmeisterschaft
  45. Der Ligusterweg
  46. Der Fuchsbau
  47. Grimmauldplatz Nr. 12
  48. Das Lovegood-Haus
  49. Das Waisenhaus
  50. Spinner's End
  51. Der Friedhof von Little Hangleton
  52. Das Herrenhaus der Malfoys
  53. Godric's Hollow
  54. Shell Cottage
  55. Die Horkrux-Höhle
  • Kreaturen: Spezial-Make-up und digitale Effekte
  1. Fawkes und Fawkes - ein lebendiges Vorbild
  2. Die Alraunen
  3. Aragog und Aragogs Tod
  4. Wassermenschen
  5. Grindelohs
  6. Die Wichtel aus Cornwall
  7. Der Basilisk
  8. Der Ungarische Hornschwanz und Drachenfeuer
  9. Gringotts Drache
  10. Die Zentauren und Wie die Zentauren zu ihrem Fell kamen
  11. Seidenschnabel und Seidenschnabel fliegt
  12. Thestrale und Thestrale in Bewegung
  13. Die Dementoren und Mysteriöse Bewegungen
  14. Werwölfe und Die Verwandlung des Remus Lupin
  15. Die Inferi
  16. Nagini
  17. Trolle
  • Artefakte: Die Requisiten
  1. Die Zauberstäbe
  2. Der Sprechende Hut
  3. Der Heuler
  4. Das Kabinett der Erinnerungen und das Denkarium
  5. Tom Riddles Tagebuch
  6. Salazar Slytherins Medaillon
  7. Der Hufflepuff-Trinkpokal
  8. Das Ravenclaw-Diadem
  9. Die Besen
  10. Die Karte des Rumtreibers
  11. Der Zeitumkehrer
  12. Bücher
  13. Der Tagesprophet
  14. Ministeriumspropaganda
  15. Steckbriefe
  16. Der Klitterer
  17. Weasleys Zauberhafte Zauberscherze
  18. Das Goldene Ei
  19. Der Feuerkelch
  20. Der Trimagische Pokal
  21. Das Spickoskop
  22. Der Entleuchter
  23. Die Heiligtümer des Todes
  24. Der Goldene Schnatz

Teil III: Epilog

  • Die goldenen Klappen
  • Danksagungen und Schlussbemerkung

Externe Links

Anmerkungen und Quellen






IndividuenOrteÜbersetzungen

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