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Quidditch ist mit Abstand der beliebteste Sport unter Hexen und Zauberern. Ein paar muggelbegeisterte Magier interessieren sich auch mehr und mehr für Fußball und Basketball allerdings bevorzugen nach einer Umfrage unter jungen Hexen und Zauberern 72% den Besensport. Doch woher kommt das hohe Interesse für diesen Sport? Ist es das miteinandersein? Das miteinander feiern? Die allseits beliebten Quidditchwetten? Oder einfach die faszinierende Tatsache, dass dieser Sport auf fliegenden Besen gespielt wird? Meiner Meinung nach ist es alles zusammen. Und natürlich besonders die fesselnden Flugmanöver. Pünktlich zur Europameisterschaft gibt es hier die spektakulärsten Spielmanöver des Quidditchs aufgelistet.

Doppelacht-Looping Verteidigung durch den Hüter, meist gegen Freiwürfe. Der Hüter umkurvt mit hoher Geschwindigkeit alle drei Torreifen, um den Quaffel abzublocken.

Falkenkopf-Angriffsformation Die Jäger bilden die Form einer Pfeilspitze und fliegen auf die Torstangen zu. Wirkt mächtig einschüchternd auf die gegnerische Mannschaft und ist eine gute Strategie, um gegnerische Spieler aus dem Weg zu zwingen.

Faultierrolle Um einem Klatscher auszuweichen, lässt sich der Spieler rücklings vom Besen hängen, den er fest mit Händen und Füßen umklammert.

Klatscher-Rückschlag Der Treiber schlägt per Rückhand gegen den Klatscher, der daher nicht nach vorn, sondern nach hinten wegfliegt. Nur schwer mit Genauigkeit auszuführen, doch bestens geeignet, um den Gegner zu verwirren.

Parkins Pinzette Benannt nach den ersten Spielern der Wigtown Wanderers, die diesen Spielzug angeblich erfunden haben. Zwei Jäger fliegen von beiden Seiten her auf einen gegnerischen Jäger zu, während der dritte sich kopfüber auf ihn oder sie hinabstürzt. Dieser Trick war mehrmals bei der letzten Quidditch-Weltmeisterschaft im Spiel Schottland gegen Kanada zu sehen.

Plumpton-Pass Trick eines Suchers: Ein scheinbar achtloser Schlenker, schon fliegt der Schnatz den Ärmel hoch und ist gefangen. Benannt nach Roderick Plumpton, dem Sucher der Tutshill Tornados, der dieses Kunststück 1921 bei seinem berühmten Rekordfang eines Schnatzes fertigbrachte. Zwar behaupten Kritiker, das Ganze sei Zufall gewesen, doch Plumpton beteuerte bis zu seinem Tod das Gegenteil.

Porskoff-Täuschung Der Jäger im Besitz des Quaffels steigt in die Höhe, um die gegnerischen Jäger glauben zu machen, er wolle ihnen entkommen und einen Treffer landen, wirft dann jedoch den Quaffel hinunter zu einem Jäger seiner Mannschaft, der schon auf den Ball wartet. Hier kommt es auf exaktes Timing an. Benannt nach der russischen Jägerin Petrowa Porskoff.

Rückpass Ein Jäger wirft den Quaffel über die eigene Schulter einem anderen Spieler seiner Mannschaft zu. Jedoch ist dieses Manöver nur schwer mit Genauigkeit auszuführen.

Seestern und Stiel Abwehrmanöver des Hüters hält den Besen waagerecht mit einer Hand und einem Fuß umschlungen, der Rest des Körpers hängt ausgestreckt nach unten. Mit dem Seestern ohne Stiel sollte man es lieber nicht versuchen.

Transsilvanischer Trick Dieser angetäuschte Schlag gegen die Nase war erstmals bei der Weltmeisterschaft von 1473 zu sehen. Solange der Körper des Gegners nicht berührt wird, ist dieses Manöver erlaubt, allerdings ist es schwierig, die Hand gerade noch rechtzeitig zurückzuziehen, wenn die beiden Gegner schnell auf ihren Besen dahinfliegen.

Treiber-Doppel-Verteidigung Beide Treiber schlagen gleichzeitig und daher mit größerer Kraft gegen den Klatscher, dessen Angriff nun umso gefährlicher wird.

Woollongong Shimmy Von den australischen Woollongong Warriors zur Vollendung gebrachte, äußerst schnelle Zickzackbewegung, mit der gegnerische Jäger abgeschüttelt werden sollen.

Wronski-Bluff Der Sucher hat dem Anschein nach weit unten den Schnatz gesehen und stürzt in die Tiefe, reißt sich jedoch aus dem Sturzflug, kurz bevor er auf dem Feld aufschlägt. Das soll den gegnerischen Sucher dazu veranlassen, es ihm gleichzutun und sich dann tatsächlich die Nase platt zu hauen. Benannt nach dem polnischen Sucher Josef Wronski.

Quidditch ist und bleibt ein aufregendes Spiel, egal ob für groß oder klein. Und sicherlich werden auch in Zukunft noch viele neue Flugmanöver und Tricks erfunden werden. Möge sich das Spiel noch lange Zeit fortentwickeln und diese herrlichste aller Sportarten viele künftige Generationen von Hexen und Zauberern erfreuen!      

Rubyredroseblossom

(quellen: quidditch im wandel der zeiten, harry potter und der feuerkelch, harry potter und der halbblutprinz)

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