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England ist als das Land der Pubs und des seltsamen Essens bekannt geworden, doch auch als das Land des Harry Potter Universums.

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Eigener Shuttlebus

Als ich dann also Karten für The Making Of Harry Potter zum Geburtstag bekam, gab es für mich kein Halten mehr und am Montag machte ich mich mit dem London Overground auf den Weg. Ich fuhr bis Watford Junction und wartete dann dort – nach einer Viertelstündigen Suche nach einem Mülleimer, mit deren Frequentierung es die Briten anscheinend nicht so haben – auf den Shuttlebus zu den Studios in Levesden auf dem Gelände eines ehemaligen Flugkomplexes.
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Nach der zwanzigminütigen Fahrt kam ich also direkt vor den Studios an. Direkt neben dem Eingang standen auch schon die ersten Dinge zum Bestaunen, drei originale riesige Schachfiguren aus dem ersten Film warteten nur darauf, von mir fotografiert zu werden. In der Eingangshalle blieb mir schon einmal kurz der Mund offen stehen. Zu meiner rechten Seite sah ich einen Shop voller Dinge um Harry Potter und mir juckte es schon gewaltig in den Fingern. Zu meiner Linken war ein Bistro und geradeaus vor mir war der Weg zur Tour. Nachdem ich also die Karten –
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"The Cupboard Under The Stairs"

Eintritt, Visueller Führer und Begleitbuch zur Tour – hatte, ging es geradewegs in die Höhle des Löwen, nämlich zuallererst sah ich den „Schrank unter der Treppe“. Sofort musste ich an den ersten Film denken und stellte fest: „Heiliges Blechle, Radcliffe war ja echt ein Zwerg!“. Der erste Raum war ein kleiner Saal voller kleiner Bildschirme, hier wurde der Beginn der Filmreihe und die Gründe dafür erklärt. Danach wurde ich ins Kino geführt und die drei Hauptdarsteller – Emma Watson, Rupert Grint und Daniel Radcliffe – stellten per Video die Tour vor und verschwanden
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Lehrerkostüme

dann medial in der Großen Halle. Direkt danach ging die Leinwand nach oben und man stand jetzt selbst davor und konnte hineingehen. Viele klassische Kostüme waren hier und auch zwei Reihen Tische mit Gedecken. War schon eindrucksvoll…
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Gryffindorgemeinschaftsraum

Danach begann die eigentliche Tour, man verließ die Große Halle zur linken Seite und ging nun an verschiedensten Requisiten vorbei. Ich kann sie weder alle aufzählen, noch die Bilder alle zeigen, aber erwähnenswert sind das Schlosstor von Hogwarts, die Tür zur Kammer des Schreckens, Dolores Umbridges Büro im Ministerium
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Umbridges Büro

, die Küche des Fuchsbaus, Dumbledores Büro, der Gryffindorjungenschlafsaal, der Stammbaum der Familie Black, viele Lebensmittelrequisiten, der Brunnen der magischen Geschwister, die Statue „Magie ist Macht“
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Stammbaum der Familie Black

und und und. Ich könnte immer weiter machen… wenn man erstmal davor steht, dann ist es ein total komisches Gefühl. Die Dinge, die man in den Filmen gesehen und jetzt wiedererkannt hat, sind auf einmal zum Greifen nah… und so real. Nie hätte ich gedacht, in Dumbledores Büro zu stehen oder an einem Tisch der Großen Halle sitzen zu können.
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Dumbledores Büro

Für diese Halle, die in etwa die Größe eines Fußballfeldes hatte, habe ich knapp 1 ½ Stunden gebraucht und wollte eigentlich gar nicht weiter, aber mit der Aussicht, falls ich etwas vergessen hätte, wieder zurückkehren zu können, ging ich weiter. Jetzt stand ich im Nieselregen und blickte auf einer Freifläche auf einen Stand mit Butterbier – Leute… es schmeckt ekelig, wirklich widerlich. Das ist ein süßes Gesöff mit salziger Sahne obenauf -, die überdachte Brücke von Hogwarts, das Haus der Potters, den Ligusterweg Nr. 4 und das zerstörte Haus der Potters. Erwähnenswert ist auch der Grabstein der Riddles, auf dem aber aus irgendeinem Grund Tom Marvolo Riddle steht… mysteriös….
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Grabstein der Riddles

Danach ging es weiter in eine neue Halle hinein und man konnte durch die Winkelgasse schlendern, wie einst Harry und Hagrid. Die originalen Läden aus den Filmen waren hier an Ort und Stelle und nichts hat sich seit der letzten Aufnahme der Gasse im sechsten Teil verändert. Als ich weiter ging, kam ich einen Trakt, die ganze Arbeit hinter den Kulissen gezeigt wurde. Modelle der einzelnen Örtlichkeiten, Figuren der Charaktere für bestimmt Szenen, Masken, Skizzen und Zeichnungen. Es hat wirklich eine große Menge Können und Arbeit hinter diesen Filmen gesteckt, die  man so vielleicht nicht erahnen würde.

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Z.B. ist der Voldemort im vierten Teil, als dieses Säuglingsding, ein computergesteuerter Roboter, der atmen kann usw.

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Zu guter Letzt konnte man nun ein riesiges Modell von Hogwarts bewundern und im allerletzten Raum war man wieder im  Lagerraum im Laden von Ollivander angekommen und auf den Zauberstabpackungen standen jetzt die Namen all derer, die bei den Harry Potter Filmen mitgewirkt haben- vom Requisitenschlepper bis zum Regisseur. Am Ende war man dann im Shop angelangt und konnte sich nochmal kräftig mit Fanartikeln zu Harry Potter eindecken.

Ich habe mir Minerva McGonagalls Zauberstab und eine Packung Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen gekauft und war danach total glücklich!

Als ich dann im Shuttlebus zurück fuhr, ließ ich das Ganze nochmals Revue passieren. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis und ich werde es jedem Harry Potter Fan empfehlen, der plant, nach London zu fahren! 

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